Zu schwer verletzt:

Elch wird erschossen

Eigentlich sollte er lebend gefangen und dann beobachtet werden, doch dazu kam es nicht: Ein junger Elch aus Polen hat seinen Ausflug ins Nachbarland nicht überlebt.

Ein Anwohner fotografierte den Elch.
Thomas Golz Ein Anwohner fotografierte den Elch.

Wie ein Sprecher des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte am Dienstag sagte, musste das Tier nach einem Unfall mit einem Wagen auf der Autobahn 20 am Montag in der Nähe von Woldegk getötet werden. Der Elch war zwischen den Abfahrten Strasburg und Friedland über die Autobahn gelaufen, auf der Fahrtrichtung nach Süden fuhr ihn ein Auto an. Der Fahrer blieb unverletzt. Am Auto entstanden rund 7000 Euro Sachschaden. Der Elch verschwand, wurde gesucht - und erhielt den Gnadenschuss.

Elche wandern aus Polen immer wieder nach Mecklenburg-Vorpommern ein, verschwinden aber meist wieder. Auf der A 20 sind eigentlich dafür auch Wildbrücken eingerichtet.
 

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