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Erstes Feuer bei Getreideernte endet glimpflich

In Mecklenburg-Vorpommern hat es den ersten größeren Brand bei der diesjährigen Getreideernte gegeben.

Wie ein Polizeisprecher am Freitag in Neubrandenburg erklärte, brach das Feuer am Donnerstagabend beim Dreschen auf einem Feld nahe Zemmin (Kreis Vorpommern-Greifswald) aus. Durch die Flammen wurden zwei Hektar erntereife Wintergerste im Wert von mehreren Tausend Euro vernichtet sowie der Mähdrescher beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt. Feuerwehrleute konnten verhindern, dass sich das Feuer zwischen Jarmen und Tutow noch weiter ausbreitete. Brandursache war ein technischer Defekt am Mähdrescher, der einen Schwelbrand auslöste.

Wie hoch der Schaden an der teuren Erntetechnik ist, sei unklar, hieß es. Bei steigenden Temperaturen hat im Nordosten gerade die Erntesaison bei Getreide begonnen. Der Vorsitzende des Landesbauernverbandes Rainer Tietböhl hatte die Landwirte deshalb nochmals aufgefordert, auf jeden Fall ausreichend gefüllte Wasserbehälter neben den Mähdreschern mit auf die Felder zu nehmen. In Mecklenburg-Vorpommern wird Getreide und Raps in diesem Jahr von 770 000 Hektar Acker geerntet.