Kurioser Fall in Parchim:

Fachwerkhaus brennt bei Trinkgelage ab

Irgendwie klingt es unglaubwürdig: Angeblich schaltete eine Katze den Pizzaofen ein und löste ein Feuer aus. Aber genau das erklärte der Mieter, kurz nachdem er sich samt einer Kiste Bier aus seinem brennenden Haus gerettet hatte.

Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr war ein Mini-Pizzaofen in der Küche in Brand geraten.
dpa Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr war ein Mini-Pizzaofen in der Küche in Brand geraten.

Während eines Trinkgelages seiner Bewohner ist am Dienstag ein Fachwerkhaus in Parchim in Brand geraten. Eine 50- jährige Frau kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Nach ersten Erkenntnissen war ein Mini-Pizzaofen in der Küche in Brand geraten. Als die Flammen sich ausbreiteten, bemerkten die vier Anwesenden das Feuer und flüchteten mit einer Kiste Bier ins Freie. Sie hatten nach Polizeiangaben Atemalkoholwerte zwischen 1,70 und 3,54 Promille.

Die Schuld an dem Unglück mit rund 20 000 Euro Sachschaden schob einer der Mieter auf seine Katze: Sie könnte den Pizzaofen eingeschaltet haben, nachdem sie der Duft eines frisch aufgebackenen Baguettes angelockt habe, sagte er der Polizei. Die Kripo ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung - allerdings gegen die Mieter. Sie mussten in ein Ausweichquartier umziehen, da das Haus derzeit nicht mehr bewohnbar ist. 

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