Großfahndung:

Geflohener Häftling in Rostock gefasst

Ein gewalttätiger Insasse aus der forensischen Psychiatrie ist am Mittwoch beim Besuch der Rostocker Zahnklinik geflohen. Die Polizei schnappte ihn nach Stunden.

Gefasst
Wüstneck Unter einer Decke führen die Polizisten den Gefassten ab.

Gut acht Stunden nach seiner Flucht aus der Zahnklinik in Rostock ist ein 37-jähriger Häftling am Mittwochnachmittag wieder gefasst worden. Polizisten nahmen ihn in einem mit Bäumen und Hecken bewachsenen Gebiet beim Hauptbahnhof der Hansestadt fest. Wie der Leiter der Polizeiinspektion Rostock, Michael Ebert, sagte, waren an der Fahndung rund 130 Beamte, acht Hundeführer und ein Hubschrauber beteiligt. Der Mann war wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren mit Unterbringung in der forensischen Klinik verurteilt worden, teilte das Justizministerium in Schwerin mit. Er war offenbar noch in Handfesseln unterwegs. Wie es dem Mann gelang, den ihn begleitenden Forensik-Mitarbeitern zu entwischen, ist noch unklar.

Die Polizei suchte den Täter auch in Anklam.

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