Autobahn gesperrt:

Geisterfahrer rast frontal in Urlauberfamilie

Schwerer Unfall bei Rostock am Samstagabend: Ein Autofahrer fuhr falsch auf die Autobahn auf und krachte nach mehreren Hundert Metern mit einem Auto zusammen.

Stefan Tretropp Ein Geisterfahrer krachte auf der A19 in den Wagen einer Familie. Dabei wurde niemand schwer verletzt.

Auf der Autobahn 19 bei Rostock ist es am Sonnabend zu einem schweren Unfall mit einem Geisterfahrer gekommen. Wie die Polizei auf Nachfrage bestätigte, war am Sonnabendabend ein Senior verkehrt auf die Autobahnauffahrt Rostock-Süd gefahren. In entgegengesetzter Richtung setzte der ältere Mann, der allein im Fahrzeug unterwegs war, seine Fahrt über mehrere Hundert Meter fort - noch ohne Zusammenstoß. Kurz nachdem die Geisterfahrer-Warnung über den Verkehrsfunk gelaufen war - so berichteten Augenzeugen des Unfalls - kam es zum schweren Unglück. Auf Höhe der Abfahrt Rostock-Ost krachte der Geisterfahrer auf dem Überholstreifen frontal in den Wagen einer Urlauberfamilie aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg. Beide Fahrzeuge schleuderten kurz nach dem Zusammenstoß in die Leitplanke und blieben einige Meter voneinander entfernt stehen.

Zahlreiche dahinter kommende Autofahrer stoppten ihre Fahrt und leisteten erste Hilfe. Der Unfallverursacher konnte aus seinem Wagen leicht verletzt gerettet werden. Auch ein Insasse im Auto der Familie, der beim Unfall offenbar aus dem Wagen geschleudert wurde, erlitt wie durch ein Wunder nur leichte Verletzungen. Zahlreiche Rettungswagen, ein Notarzthubschrauber, die Berufsfeuerwehr sowie Landes- und Autobahnpolizei kamen zum Einsatz. Ein Hund, der sich im Wagen der Familie befand, wurde von der Tierrettung in eine Tierklinik befördert. Die Autobahn 19 blieb zeitweise voll gesperrt, die weiteren Ermittlungen laufen.

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