Achtung, gefährlich:

Gewalttätiger Straftäter flieht bei Klinikbesuch

Die Polizei in Rostock fahndet nach einem gewalttätigen Straftäter. Wer den zwei Meter großen Mann sieht, sollte ihn keinesfalls ansprechen - er ist als gefährlich anzusehen.

Der flüchtige Straftäter.
Bernd Wüstneck Der flüchtige Straftäter.

Ein als gewalttätig eingeschätzter Straftäter ist am Montagmorgen um 7 Uhr aus der HNO -Universitätsklinik in Rostock geflohen. Der Strafgefangene sollte in der Klinik operiert werden. Obwohl der 49-Jährige an Händen und Füßen gefesselt war, gelang es ihm seinen Begleitern zu entkommen, wie das Sozialministerium mitteilte. Die genauen Umstände seiner Flucht sind derzeit noch nicht bekannt.

Die Polizei fahndet nach dem Flüchtigen mit einem Großaufgebot: Laut einer Polizeisprecherin sind Streifenpolizisten und Kripo-Beamte im gesamten Rostocker Stadtgebiet auf der Suche nach dem 49-Jährigen. Auch Spürhunde werden bei der Fahndung eingesetzt.

Auffällige Narben an den Unterarmen

Der Mann saß nach einer Verurteilung wegen schweren Raubes mit Körperverletzung im sogenannten Maßregelvollzug in der Psychiatrie. Er gilt als gewalttätig und kann wie folgt beschrieben werden: Er ist zwei Meter groß, hat kurze Haare und ist von kräftiger Gestalt. Auf dem rechten Handrücken und an beiden Unterarmen befinden sich Narben. Er trägt eine graugrüne Jacke und blaue Jeans. Wer den flüchtigen Mann sieht, sollte ihn auf keinen Fall ansprechen, sondern sofort den Polizei-Notruf 110 wählen.

Er ist bereits der zweite Flüchtige

Im September 2013 war schon einmal einem Patienten des Maßregelvollzugs in Rostock die Flucht während eines Arztbesuchs gelungen. Der damals 37-Jährige war in Handschellen während eines Termins in der Zahnklinik seinen Bewachern entkommen. Nach acht Stunden wurde er wieder gefasst. Nach dem Zwischenfall hatte die Forensische Klinik Konsequenzen angekündigt. So sollten die Begleitmaßnahmen überprüft werden.

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