Einfache Begründung:

Handtaschenräuber "brauchte Kohle"

Weil er angeblich seine letzten 50 Euro verloren hatte, sah sich ein Mann in Torgelow quasi "gezwungen", einer 56-Jährigen die Handtasche zu rauben.

Wie die Polizei berichtete, entriss der 40-Jährige auf dem Parkplatz eines Supermarktes der Frau die Tasche. Das Opfer versuchte noch, ihren Besitz zu schützen, doch der Mann trat ihr heftig gegen das Bein, woraufhin sie die Tasche losließ.

Ein Zeuge informierte sofort die Polizei und gab eine gute Personenbeschreibung des flüchtenden Mannes ab, der mit einem Fahrrad mit auffällig breiten Reifen unterwegs war. "Diese Hinweise sollten sich als Gold wert erweisen", so Polizeisprecher Axel Falkenberg. "Die Polizei fand nicht nur die entleerte rote Handtasche auf einem Sperrmüllhaufen, sondern stellte auch den Täter anderthalb Stunden später im Stadtgebiet. Zwar war die geraubte Bankkarte noch da, aber
75 der 125 erbeuteten Euro hatte der Mann schon ausgegeben."

In einer ersten Vernehmung gab der Beschuldigte an, am Dienstag sein letztes Bargeld in Höhe von 50 Euro verloren zu haben und nun "neue Kohle" gebraucht zu haben. Die Frau erlitt einen Schock und eine Prellung.
 

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