Nach Blitzeinschlägen:

Häuser brennen und Schranken werden beschädigt

Zwei Wohnhäuser haben in der Nacht zu Dienstag nach einem Gewitter Feuer gefangen. Auch im Bahnverkehr kann es zu Verspätungen kommen.

Gewitter haben in der Nacht Schäden verursacht.
Daniel Reinhardt Gewitter haben in der Nacht Schäden verursacht.

Bei den schweren Unwettern in der Nacht zum Dienstag sind in Mecklenburg-Vorpommern mehrfach Blitze eingeschlagen und haben zwei Wohnhäuser in Brand gesteckt. Menschen wurden bei den Bränden nicht verletzt, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstagmorgen sagte.

In Michaelsdorf (Kreis Vorpommern-Rügen) hatte ein Dachstuhl eines Reetdachhauses Feuer gefangen - das Einfamilienhaus brannte vollständig herunter. Die beiden Bewohner konnten sich selbstständig aus dem Haus retten und kamen bei Nachbarn unter. Es entstand ein Schaden von mehreren zehntausend Euro.

In Schwerin-Warnitz schlug der Blitz in den frühen Morgenstunden in das Dach eines Doppelhauses ein. Bei den Löscharbeiten wurde zudem die erste Etage des Wohnhauses beschädigt. Die Feuerwehr war am Dienstagmorgen noch mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Das Haus werde zunächst unbewohnbar bleiben, sagte der Feuerwehrsprecher weiter. Es entstand ein Schaden von rund 60 000 Euro.

Zudem meldete die Polizei am Dienstagmorgen mehrere Schrankenstörungen an Bahnübergängen. In Kröpelin wurden die Anlagen an beiden Übergängen vermutlich durch einen Blitzschlag beschädigt. Eine Streife der Bundespolizei regelte zeitweise nahe des Bahnhofs den Verkehr, der andere Übergang konnte gar nicht befahren werden, berichteten die Beamten. Zudem kann es Verzögerungen im Bahnverkehr kommen. Am Bahnübergang in Ventschow öffneten sich die Schranken nicht mehr. Mittlerweile könne der Verkehr aber wieder normal fließen, meldete die Polizei am Mittag.

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