Mit Hundeabwehr-Spray besprüht:

Eine Tempo-30-Zone führt zu heftiger Auseinandersetzung

Am Dienstagnachmittag kam es in Ueckermünde zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Verkehrsteilnehmern.

Ein Autofahrer fuhr zu schnell und löste damit einen Streit aus.
Carsten Rehder Ein Autofahrer fuhr zu schnell und löste damit einen Streit aus.

Eine Auseinandersetzung in Ueckermünde ist am Dienstagnachmittag plötzlich eskaliert. Wie die Polizei mitteilte, hat alles damit begonnen, dass ein Autofahrer einen 38-jährigen Mopedfahrer überholte. Der Mopedfahrer gab daraufhin dem 32-jährigen Autofahrer zu verstehen, dass man sich in einer Tempo-30-Zone befindet und er zu schnell fährt. An der Ampel bremste nach dem Anfahren der Autofahrer dann den 38-Jährigen aus.

Aber damit nicht genug: Der Autofahrer hielt an und ging wütend auf den Moped-Fahrer zu. Dieser bekam plötzlich Angst und sprüht ihm Hundeabwehrspray ins Gesicht. Ein Rettungswagen musste den Autofahrer ins Kreiskrankenhaus Ueckermünde bringen.

Die Polizei ermittelt nun gegen die beiden Streithähne. Gegen den Autofahrer wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und gegen den Moped-Fahrer wegen gefährlicher Körperverletzung.