Sogar Telefon-Terror:

Polizei warnt vor Lotto-Betrügern

In Vorpommern gibt es derzeit wieder mehrere Betrugsfälle mit angeblichen Lotterie- und Autogewinnen. Die Täter lassen nicht locker und nerven ihre Opfer oft so lange, bis diese zahlen.

Betrüger versuchen wieder, Menschen mit hanebüchenen Gewinnversprechen zu ködern.
dpa Betrüger versuchen wieder, Menschen mit hanebüchenen Gewinnversprechen zu ködern - zum Beispiel einem Lotto-Sechser.

Wie die Polizei mitteilte, stand den in Ueckermünde, Wolgast und Krummin wohnhaften "glücklichen Gewinnern" angeblich Bargeld zwischen 33 000 und 68 000 Euro oder ein Auto ins Haus. Wie bei der Betrugsmasche üblich, wären dafür aber angebliche Sicherheiten für die Bearbeitung und Auszahlung oder die Zollgebühren zwischen 450 und 1100 Euro fällig, die zumeist sofort in die Türkei zu überweisen sind.

"Die Dreistigkeit der Betrüger ging in einem Fall soweit, dass sich eine Geschädigte in Wolgast regelrecht dem Telefonterror ausgesetzt sah, bis sie 450 Euro überwies und dann vergeblich auf den Boten zwecks Übergabe des Gewinns wartete", so Polizeisprecher Axel Falkenberg. Zudem werde mitunter versucht, auch an Kontodaten zu kommen, um angeblich die Gewinne überweisen zu können.

"Vorsicht ist also angebracht, wenn sie plötzlich von einem "Glücksboten" heimgesucht werden und das Überweisungsformular von Western Union ins Spiel gebracht wird", warnt Falkenberg.
 

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