Übergiff im Dienst:

Polizistin in Neubrandenburg attackiert und schwer verletzt

Dieser gewalttätige Übergriff zeige, dass die Hemmschwelle einiger Täter auf ein unerträgliches Maß gesunken sei. Das sei nicht hinnehmbar, sagte Polizeipräsident Wilfried Kapischke

dpa/Symbolbild

Ein 36-jähriger Mann hat in Neubrandenburg eine Polizistin unvermittelt attackiert und schwer verletzt. Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag erklärte, soll der polizeibekannte Mann am Montag zuerst einen Rentner geschlagen haben. Zwei Polizisten, darunter die Beamtin, nahmen die gefährliche Körperverletzung an dem 71-Jährigen gerade auf, als der angetrunkene Verdächtige der Polizistin plötzlich ins Gesicht schlug. Die 49 Jahre alte Geschädigte verlor zwei Zähne und sei vorerst nicht dienstfähig. Polizeipräsident Wilfried Kapischke zeigte sich erschüttert: Dieser gewalttätige Übergriff zeige, dass die Hemmschwelle einiger Täter auf ein unerträgliches Maß gesunken sei. Das sei nicht hinnehmbar.

Polizei sucht nach diesem Zeugen
Nach dem Übergiff auf die Polizistin in Neubrandenburg sucht die Polizei nach einem Zeugen. Er soll zum Tatzeitpunkt (Montag gegen 18.30 Uhr) mit einem silberfarbenen VW Golf III auf das Tankstellengelände (Shell) in der Sponholzer Straße in Neubrandenburg gefahren sein. Der Fahrer könnte nach Polizeiangaben Zeuge des Vorfalls geworden sein.

Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg nimmt Hinweise unter 0395-55825322 entgegen.

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Kommentare (2)

Seit wann wird ein betrunkener Bürger sofort nüchtern und die Hemmschwelle reguliert automatisch auf ein von anderen Bürgern erwünschtes Maß? Betrunkene sind unberechenbar. Dies ist eine uralte Weisheit.

Manche Zeitgenossen werden auch sehr vergnüglich, wenn sie getrunken haben. Dieser Gewaltausbruch ist mit Alkohol allein wohl nicht zu erklären.