Erneuter Vorfall:

Pyrotechnik nahe Flüchtlingswohnung gezündet

Nach zwei Vorfällen mit Feuerwerkskörpern in der Nähe von Flüchtlingsunterkünften bei Torgelow hat die Polizei am Sonntagabend einen Tatverdächtigen ermittelt.

Gegen den 43-Jährigen werde wegen Verdachts des Verstoßes gegen die Sprengverordnung ermittelt, wie ein Polizeisprecher am Montag erklärte. Der Mann soll am Abend Blitzknaller in der Straße im Stadtteil Spechtberg gezündet haben, in der auch Flüchtlinge dezentral in Wohnungen leben. Spuren der Knaller seien unterhalb des Balkons der Wohnung des Tatverdächtigen gefunden worden. Der Torgelower müsse noch zu den Vorwürfen befragt werden.

Anwohner hatten die Polizei gerufen. Verletzt wurde durch die Zündung der Pyrotechnik niemand. Am 18. August hatten Unbekannte etwa 20 Meter entfernt von einer Gemeinschaftsunterkunft in Drögeheide - einem anderen Stadtteil Torgelows - aus einem Auto heraus Feuerwerkskörper gezündet. Der oder die Täter flüchteten in einem dunklen Wagen, auch hier wurde niemand verletzt. Ob ein Zusammenhang zwischen den Vorfällen bestehe, sei noch offen. Der Staatsschutz sei eingeschaltet worden.

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