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Rowdy-Raser von Polizei gestoppt

Er fuhr falsch in Einbahnstraßen und brauste über rote Ampeln. Mit bis zu 180 km/h innerorts hat sich ein polizeibekannter Rowdy ein rücksichtsloses Rennen mit der Polizei geliefert.

Vom Stopp-Zeichen der Polizisten ließ sich der Raser nicht aufhalten.
Bernd Wüstneck Vom Stopp-Zeichen der Polizisten ließ sich der Raser nicht aufhalten.

In der Nacht zum Freitag lieferte sich ein Mann eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Im Ostseebad Nienhagen wurde eine Polizeistreife gegen halb 1 Uhr auf den 32-Jährigen aufmerksam. Der Fahrer raste mit hoher Geschwindigkeit Richtung Elmenhorst. Als die Beamten dem Fahrer das Signal zum Anhalten gaben, beschleunigte dieser weiter und sauste mit bis zu 150 km/h durch Elmenhorst weiter in Richtung Warnemünde.

In Warnemünde fuhr der Rowdy falsch in Einbahnstraßen ein und passierte rote Ampeln. Auf der Stadtautobahn beschleunigte er auf bis zu 180 km/h und brauste fort in Richtung Lütten Klein. In der Zwischenzeit beteiligten sich weitere Polizeikräfte aus den verschiedenen Rostocker Revieren an der Verfolgungsfahrt. Auch in Lütten Klein befuhr der Raser wieder Einbahnstraßen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung und überfuhr rote Ampeln. Schließlich kollidierte in der Warnowallee mit einem Reisebus, in dem sich mehrere Rentner befanden. Aber selbst das, sowie ein Platten an zwei Reifen, konnte den Fahrer nicht stoppen. Verletzt wurde aber niemand.

Der Raser war polizeibekannt

Schließlich befuhr der PKW die Helsinkier Straße, wo er durch Kräfte des Reviers Lichtenhagen in einer Sackgasse gestoppt werden konnte. Es stellte sich heraus: Der Fahrer war den Beamten wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss aus zahlreichen früheren Sachverhalten bereits bekannt. Der PKW war zur Beschlagnahme ausgeschrieben.

Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Unfallflucht sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wird jetzt gegen den Raser ermittelt.