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Schlägerei in Notunterkunft für Flüchtlinge

In einigen überfüllten Unterkünften für Flüchtlinge ist es in den vergangenen Tagen bundesweit zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Jetzt lagen die Nerven der Bewohner auch in Schwerin-Lankow blank.

Carsten Rehder/Symbolbild

Mehrere Flüchtlinge haben sich in der Nacht zum Freitag in einer Notunterkunft in Schwerin-Lankow geprügelt. Zwei Gruppen von syrischen und afghanischen Flüchtlingen waren aufeinander losgegangen, hatten sich bis zum Eintreffen der Polizei aber schon wieder beruhigt, wie ein Polizeisprecher am Freitagmorgen sagte. Bei der Auseinandersetzung wurde ein 29-Jähriger leicht verletzt. Ursache für die Auseinandersetzung sei nächtlicher Lärm gewesen, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Schwerin am Freitag nach ersten Befragungen der Beteiligten mit Hilfe von Dolmetschern. Der 29-Jährige sei in ein Zimmer gegangen, aus dem Lärm und lautes Lachen gedrungen sei, um sich zu beschweren. Daraufhin sei es zu der Schlägerei gekommen, teilte die Polizei mit. Daran seien weniger als die zuvor genannten 30 Menschen beteiligt gewesen. Wie viele es genau waren, war zunächst unklar. Die als Notunterkunft genutzte Schule sei zur Zeit voll belegt, sagte ein Sprecher.