20 Leute gerettet:

Sturmtief bringt Paddler und Segler in Not

Sturmtief Wilma hat am Montagabend mehrere Bootsbesatzungen auf der Mecklenburgischen Seenplatte in Seenot gebracht, darunter auch eine Jugendgruppe mit Kanus.

Wie ein Polizeisprecher am Dienstag in Neubrandenburg sagte, mussten Helfer und Rettungskräfte bei drei Einsätzen etwa 20 Leute retten. Ernsthaft verletzt wurde niemand. So kenterten bei Hagel und starken Sturmböen mehrere Kanus auf dem Woblitzsee bei Wesenberg. Helfer der DRK-Wasserrettung retteten sechs von insgesamt 16 Paddlern. Die Schüler und Erwachsenen waren trotz des Unwetters in zwei Gruppen und insgesamt acht Booten auf dem See unterwegs.

Zwei Segelboote kenterten auf dem Neubrandenburger Tollensesee und auf dem Vilzsee bei Diemitz. Die Besatzungen wurden gerettet, drei Erwachsene kamen vorübergehend wegen Unterkühlungen in Krankenhäuser. Die Wasserschutzpolizei warnte nochmals eindringlich davor, bei solchen angekündigten Unwetter mit Sturmböen bis zu Windstärke neun die Seen zu befahren.

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