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Tod im Kreidewerk - Verunglückter arbeitete allein

Die Ursache für den tödlichen Unfall am Sonntag in einem Kreidewerk in Klementelvitz auf Rügen (Kreis Vorpommern-Rügen) ist weiter unklar.

Nach ersten Ermittlungen war der 26-jährige Arbeiter allein an einem Frischwasserbecken tätig, das auf dem Boden einer Halle steht, sagte eine Polizeisprecherin am Montag in Stralsund. Es habe ein technisches Problem mit dem Becken gegeben. Ein anderer Mitarbeiter hatte den Mann am Sonntag gegen 9.30 Uhr tot in diesem Becken gefunden, etwa vier Stunden nach dessen Dienstbeginn.

Eine Treppe am Beckenrand führt laut Polizei zu dem sonst abgedeckten Becken hinauf. Oben gebe es eine Einstiegsöffnung, die an sich geschlossen ist, aber diesmal geöffnet war. Wie und warum der Verunglückte ins fünf Meter tiefe Wasser fiel, sei noch unklar. «Wir haben bisher keine Hinweise auf eine Straftat», sagte die Sprecherin. Ob es eine Obduktion gebe, um die genaue Todesursache zu klären, müsse die Staatsanwaltschaft entscheiden.