Zustand verschlechtert:

Treckerfahrer nach Starkstrom-Unfall in Lebensgefahr

Ein 18-jährigen Traktorfahrer erleidet einen Starkstromschlag, als er einen Dünger-Anhänger unter einer 20 000-Volt-Leitung auf dem Feld ankippte. Nach dem Unfall ging es ihm erst besser, jetzt beurteilt das Krankenhaus seinen Zustand wieder kritischer.

Der Gesundheitszustand des jungen Traktorfahrers, der am Mittwoch bei einem Starkstromschlag in Vorpommern lebensgefährlich verletzt wurde, ist kritisch. Das habe das Klinikum am Donnerstag mitgeteilt, sagte eine Polizeisprecherin in Anklam. Dem 18-Jährigen war es nach dem Arbeitsunfall bei Zarrentin (Kreis Vorpommern-Greifswald) bereits besser gegangen, der Zustand habe sich aber wieder verschlechtert.

Mit Hänger Hochspannungsleitung gestreift

Der Traktorfahrer war zum Düngerausbringen auf einem Feld ausgestiegen und hatte seinen Hänger angekippt, der oben eine 20 000 Volt-Hochspannungsleitung berührte. Nach dem Stromschlag lag er leblos auf dem Acker. Ein 25 Jahre alter Arbeitskollege fand ihn kurze Zeit später und begann sofort mit der Reanimation. Rettungskräfte brachten den jungen Mann in eine Klinik, wo sein Gesundheitszustand zunächst stabilisiert werden konnte.

Der 18-Jährige hatte unter anderem Verbrennungen davon getragen.

Durch den Starkstromschlag verbrannten auch die Reifen des Traktors, und in der Umgebung fiel der Strom aus. Sieben Dörfer waren längere Zeit ohne Elektrizität. Der Vorfall wird noch vom Amt für Arbeitsschutz untersucht.

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