Alkohol bei Gefahrengut-Transport:

Truckerfahrer betrunken aus dem Verkehr gezogen

Am Montag wurde der Wasserschutzpolizei Rostock gegen Mittag durch eine Mitarbeiterin der Reederei Stenaline telefonisch mitgeteilt, dass sich im Seehafen Rostock ein bulgarischer Fahrzeugführer eines Lastkraftwagens mit Gefahrgut für die Fähre nach Schweden angemeldet habe. Aus der Fahrerkabine konnte sie deutlich Alkoholgeruch wahrnehmen.

Der Fahrer war alleine und hat dann das Fahrzeug selbst in die Wartespur gefahren. Die eingesetzten Beamten führten kurz darauf am Standort des LKW´s  eine Gefahrgutkontrolle durch. Bei der Kontrolle fielen bereits der glasige Blick und der Alkoholgeruch des Fahrzeugführers auf. Auf Nachfrage gab der Fahrer an, nur gegessen und in der letzten Zeit keinen Alkohol konsumiert zu haben. Bei einem freiwilligen Atemalkoholtest wurde ein Wert von 2,25 Promille gemessen. Einer Blutprobenentnahme stimmte er nicht zu, so dass diese richterlich angeordnet werden musste.

Die Weiterfahrt des Gefahrguttransporters wurde gestoppt, der Führerschein beschlagnahmt und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Durch die Transportfirma wurde die Reederei dann beauftragt den LKW wie geplant aber ohne den Fahrer nach Trelleborg zu befördern. Der ehemalige Trucker konnte dann Dienstagvormittag selbständig seine Heimfahrt, ohne Fahrerlaubnis, organisieren.

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