Polizei ermittelt:

Ukrainer stirbt bei Arbeitsunfall auf Schiff

Die Rostocker Polizei muss sich mit einem tödlichen Arbeitsunfall auf einem Frachtschiff befassen.

Dabei war vor mehreren Tagen ein 28 Jahre alten Seemann aus der Ukraine ums Leben gekommen, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag in Rostock erklärte. Nach den ersten Ergebnissen der Obduktion vom Dienstag sei der Mann vermutlich an Kohlenmonoxid erstickt. Die Leiche des Mannes war den deutschen Behörden am Freitag vom zuständigen Kapitän eines Frachtschiffes übergeben worden. Spuren einer Gewalteinwirkung gebe es nicht.

Exakte Ergebnisse könne erst ein toxikologisches Gutachten in etwa drei Wochen bringen, sagte die Sprecherin. Das Schiff fährt unter der Flagge von Antigua und Barbuda und sei auf dem Weg von England nach Schweden gewesen. In der Ostsee habe es sich in Rostock gemeldet. Die Besatzungsmitglieder des Schiffes seien am Wochenende angehört worden, das danach seine Fahrt fortgesetzt habe. Inwieweit der Kapitän Verantwortung für den Unfall trägt, sei noch unklar.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung