Ermittlungserfolg:

Verdächtiger nach Messerstecherei in Prostituierten-Wohnung ermittelt

Nach Ermittlungen der Polizei war in einer Prostituierten-Wohnung ein Streit um Geld ausgebrochen. Ein Zeuge führte die Polizei nun auf die richtige Spur.

dpa/Genrebild

Nach einer Messerstecherei am Dienstagabend in Stralsund hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Dank eines Zeugenhinweises sei ein 31-Jähriger ausfindig gemacht worden, teilte das Polizeipräsidium Neubrandenburg am Donnerstag mit.

Demnach war zwischen den Männern ein Streit in einer Prostituiertenwohnung ausgebrochen. Ein 23-Jähriger habe dort von der 22-jährigen Wohnungsbewohnerin Geld gefordert, woraufhin diese ihren Freund alarmierte. Die beiden Männer gerieten in eine Rangelei, in deren Verlauf der 31-Jährige zugestochen haben soll.

Der schwer verletzte 23-Jährige war aus der Wohnung geflüchtet und hatte Passanten in der Stralsunder Innenstadt um Hilfe gerufen, die dann Rettungskräfte und die Polizei alarmierten.

Der Verdächtige 31-jährige ist nach Polizeiangaben inzwischen wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an.