Bootsunfall auf Rügen:

Vermisster Mann tot im Schilfgürtel gefunden

Wenige Stunden, nachdem er als vermisst gemeldet worden war, hat die Wasserschutzpolizei einen Angler tot aus dem Schilf geborgen.

dpa

In Mecklenburg-Vorpommern ist erneut ein Mensch bei einem Unfall auf dem Wasser gestorben. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Sassnitz (Kreis Vorpommern-Rügen) am Donnerstag sagte, wurde im Schilfgürtel des Großen Jasmunder Boddens am Mittwochabend die Leiche eines vermissten Anglers entdeckt. Der 70-Jährige von der Insel Rügen war am Mittwoch zum Angeln mit einem Boot hinausgefahren. Ein Einheimischer fand am Abend das leere Boot am Ufer. Nach eineinhalbstündiger Suche, bei der auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam, fanden die Polizisten den Mann in einem Schilfgürtel zwischen Lietzow und Ralswiek. Die genaue Todesursache sei noch unklar.

Damit gab es bereits 21 Tote bei Bade- und Bootsunfällen seit Juli in Mecklenburg-Vorpommern. Die Behörden mahnten mehrfach mehr Vorsicht an, wie beispielsweise das Tragen von Rettungswesten beim Angeln. Ein Teil der Unfälle war auf gesundheitliche Probleme älterer Menschen zurückzuführen. Zuletzt war vor rund einer Woche die Leiche eines Mannes aus dem Landkreis Rostock in einem Hafenbecken nahe des Passagierkais in Rostock-Warnemünde gefunden worden.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung