Verkehrsunfall:

Vollvesperrung der Autobahn 20 wegen brennenden Autos

Eine vierköpfige Familie aus Polen hatte am Sonntag gegen 19.45 Uhr auf der A20 hinter der Anschlussstelle Strasburg in Fahrtrichtung Stettin einen Autounfall. Die Autobahn musste für fast zwei Stunden vollgesperrt werden.

Laut Polizei platzte der rechte Hinterreifen des Autos. Die 37-jährige Fahrerin verlor dadurch die Kontrolle über das Auto und fuhr in die Mittelschutzplanke. Anschließend drehte sich das Fahrzeug einmal um die eigene Achse und stieß mit dem Heck nochmals in die Mittelschutzplanke. Nach diesem Zusammenprall drehte sich das Fahrzeug noch zwei weitere Male und kam quer zur Fahrbahn auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand. Unmittelbar danach fing das Fahrzeug im hinteren Bereich Feuer. Ein Augenzeuge rief mit seinem Handy sofort die Rettungskräfte. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr konnten die Verunfallten das Feuer allerdings mit dem eigenen Feuerlöscher löschen.

Durch die Landung des Rettungshubschraubers musste der Autobahnabschnitt für eineinhalb Stunden voll gesperrt werden. Alle vier Insassen des PKW wurden in das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg verbracht. Es stellte sich allerdings heraus, dass die Fahrerin selbst unverletzt blieb, der 39-jährige Ehemann nur leichte Verletzungen davon trug und die beiden Kinder (7 und 12Jahre alt) zur Beobachtung im Krankenhaus verbleiben. am Auto entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 6000 Euro.