Vier Zentner im Netz gehabt:

Weitere Ermittlungen gegen mutmaßlichen Fischdieb

Die Wasserschutzpolizei in Wolgast (Kreis Vorpommern-Greifswald) ermittelt weiter gegen einen mutmaßlichen Fischwilderer, der den Beamten am Wochenende ins Netz gegangen war.

Wie ein Polizeisprecher am Montag erklärte, stammt der 31-Jährige aus der Fischereibranche und aus einem Dorf bei Wolgast. Der Mann war von der Polizei am Samstagabend mit einem unbeleuchteten Boot im Wolgaster Hafen gefasst worden. In seinem Boot wurden mehrere Netze und auch gefangener Fisch gefunden. Zeugen hatten den heimlichen Fischer beobachtet und der Polizei gemeldet. Der 31-Jährige habe bisher bestritten, illegal gefischt zu haben, hieß es.

Die Polizei hatte wenige Stunden zuvor ein fast 200 Meter langes illegales Fischernetz in dem Hafengebiet geborgen, das nur durch einen schwimmenden leeren Kanister sichtbar war und die Schifffahrt behindert hatte. Darin waren schon rund 200 Kilogramm Fisch gefangen. Gegen den Verdächtigen wird wegen unter anderem wegen erheblicher Gefährdung der Schifffahrt ermittelt.

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