Gefährlicher Mann aus Psychiatrie verschwunden:

Wieder größere Suchaktion nach geflohenem Straftäter - ohne Erfolg

In Rostock hat es in der Nacht zu Freitag wieder eine größere Suchaktion der Polizei nach dem geflüchteten Gewalttäter gegeben.

"Wir konnten den Mann aber nicht fassen", sagte ein Polizeisprecher am Morgen in Rostock. Anwohner hatten gemeldet, das der Gesuchte in einem Wäldchen im Stadtteil Dierkow im Nordosten Rostocks gesichtet wurde. Über knapp drei Stunden hinweg suchte nach Mitternacht ein Polizei-Großaufgebot, auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Der zwei Meter große und als gefährlich geltende Mann war wegen Raubes und Körperverletzung im Maßregelvollzug, nutzte aber am Montag einen Aufenthalt in der Rostocker HNO-Klinik zur Flucht.

Dabei hatte er die zwei Pfleger, die ihn begleiteten, nach einem Toilettengang mit einer Schere bedroht. Im Maßregelvollzug werden schuldunfähige oder vermindert schuldfähige Straftäter behandelt. Der 49-Jährige gilt als suchtkrank.

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