Kollision auf See:

Yacht rammt russisches Frachtschiff vor Rügen

Das Boot ist nach dem Zusammenprall manövrierunfähig. Aber der zunächst gemeldete Wassereinbruch auf der Yacht stellt sich zum Glück als Irrtum heraus.

Ein Seenotrettungsboot bringt die schwer beschädigte Yacht in den Hafen von Glowe auf Rügen.
Die Seenotretter Ein Seenotrettungsboot bringt die schwer beschädigte Yacht in den Hafen von Glowe auf Rügen.

Eine britische Segelyacht ist in der Nacht nördlich von Rügen mit einem russischen Frachtschiff kollidiert und hat dabei einen schweren Schaden erlitten. Die dreiköpfige Besatzung blieb unverletzt.

Bei dem Zusammenstoß 18 Seemeilen (rund 33 Kilometer) nördlich von Glowe war auf der etwa fünfzehn Meter langen Segelyacht „Mohican Too“ das gesamte Rigg gebrochen. Durch Leinen im Wasser wurde das Schiff außerdem manövrierunfähig. Das etwa 100 Meter lange russische Frachtschiff „Mikhail Lomonosov“, mit dem die Segelyacht kollidiert war, blieb in der Nähe, bis die Seenotretter eintrafen.

Der zunächst gemeldete Wassereinbruch auf der Yacht stellte sich zum Glück als Irrtum heraus. Die drei Besatzungsmitglieder, zwei Briten sowie ein Schwede, hatten die Kollision unverletzt überstanden.

Der Seenotkreuzer Harro Koebke aus Sassnitz traf kurz nach 4 Uhr am Unfallort ein, sicherte die Yacht und nahm sie in Schlepp.

 

 

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