Guter Einstieg:

Premierenspiel liefert echte Überraschung

Dem neuen Eishockey-Team Prenzlau Blizzards gelingt bei der Wettkampfpremiere in der Uckermarkliga Eishockey ein toller Auftakt. Doch noch sind Kraft und Konzentration für ganze 60 Spielminuten nicht bei allen im Team in gemügendem Maß vorhanden.

Die Prenzlau Blizzards feierten mit einem 9:8 gegen die Ueckermünder Lions eine gelungene Wettkampfpremiere.
Verein Die Prenzlau Blizzards feierten mit einem 9:8 gegen die Ueckermünder Lions eine gelungene Wettkampfpremiere.

Prenzlau. „Nach nur einmal Training in Schwedt machten wir uns keine Hoffnungen auf einen Sieg. Vielmehr hätten wir uns gegen den Vorjahresdritten mit einer Klatsche abgefunden“, berichtete Peter Jahn. „Die persönlichen Ziele waren vor dem Spiel der Blizzard gegen die Ueckermünder Lions eigentlich bescheiden, …nicht zweistellig verlieren, … keine Strafe bekommen … wenigstens einen Ehrentreffer erzielen.“

Nach nur zehn Minuten Erwärmung begann das Spiel auch schon. Die erste Überraschung folgte sofort. Bereits in der ersten Minute konnten die Blizzard durch Peter Jahn in Führung gehen. „Kann ja mal passieren dachten wir. Der Favorit wird schon zuschlagen.“ Doch in der sechsten Minute folgte das 2:0 durch Carsten Heinrichs. Als Sylvio Dähn direkt danach das 3:0 schoss, glaubten die Prenzlauer mehr und mehr an den eventuellen Sieg. Nach vielen Chancen auf beiden Seiten fiel durch den stark spielenden Peter Jahn sogar das 4:0 (16.), ehe die Lions zum 4:1 verkürzten.

Im Mittelabschnitt Ähnliches. Auch hier nutzen die Prenzlauer die Chancen besser: 5:1 Peter Jahn, 6:1 Matthias Benthin, 7:1 David Razny, 7:2 durch die Lions. Darauf wurde aber durch einen weiteren Blizzard-Treffer von Carsten Heinrichs zum 8:2 (30.) geantwortet. In der Folgezeit fingen sich die Ueckermünder und wurden in ihren Spielzügen konsequenter. So musste Thomas Benthin die erste Zeitstrafe hinnehmen. Doch auch in Unterzahl spielten die Prenzlauer stark. Aber die Lions trafen zum 8:3.

Mit Beginn des dritten Drittels fühlten sich die Prenzlauer zu sicher. Sie kassierten das 8:4 und mussten dann zwei Unterzahlsituationen meistern. Doch zwischen diesen traf Sylvio Dähn zum 9:4. In den letzten zehn Minuten waren die Lions absolut am Drücker. Aus allen Lagen wurde der stark haltende Blizzard-Goalie Riccardo Hönig befeuert. So fiel das fünfte Tor der Lions (53.). „Nach dem wir alle ziemlich platt waren, drehten die Lions nun richtig auf und zeigten uns, warum man 60 Minuten voll konzentriert bleiben muss“, so Peter Jahn. Drei Lions-Tore in einer Minute, dann der ersehnte Schlusspfiff, der den 9:8-Sieg besiegelte.