Feuerwehren rücken zu Einsätzen aus:

15 Meter hohe Birke droht auf die Autobahn  zu stürzen

Ein Sturm fegte in der Nacht über die Uckermark hinweg. Die A11 musste in den Morgenstunden gesperrt werden.

Diese Birke musste gefällt werden.
FW Diese Birke musste gefällt werden.

Für die Kameraden der uckermärkischen Feuerwehren war es sicher eine kurze Nacht zum Sonntag. Das Sturmtief, das über den Landkreis fegte, hinterließ umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste auf den Straßen. Insgesamt 14 Mal rückten deswegen die Feuerwehren aus, um für Ordnung zu sorgen. „Personen kamen in der Nacht nicht zu Schaden“, erklärte Lagendienstführer Klaus Prillwitz von der Einsatzleitstelle Eberswalde. Die Autobahn 11 musste gegen 7.30 Uhr gesperrt werden, die Wehren aus Gramzow und Hohengüstow fällten eine abgebrochene Birke, die auf die Autobahn gestürzt wäre. Etwa eine Stunde dauerte es, bis die Sperrung aufgehoben wurde, informierte Rico Knauft von der Gramzower Feuerwehr.

Am Sonntagvormittag lag zwischen Boitzenburg und Wichmannsdorf ein kleiner Baum auf der Fahrbahn. Auch zwischen Ringenwalde und Julianenhof rückte die Feuerwehr aus, um einen Baum von der Straße zu räumen. Gegen Mitternacht blockierte ein Baum auf der L23 zwischen Götschendorf und Milmersdorf die Fahrbahn. Auch zwischen Boitzenburg und Hardenbeck mussten die Kameraden einen umgestürzten Baum aus dem Weg räumen. Noch am Morgen waren es vor allem kleine Äste und abgebrochene Baumkronen, die den Verkehr behinderten.