Insolvenzverwalter ist zuversichtlich:

170 Jobs sind gerettet

Gute Nachricht für die Mitarbeiter der Firma Reserv: Die Gläubiger haben den Insolvenzplan einstimmig angenommen und das Amtsgericht dem Sanierungsvorhaben zugestimmt. Die Aufhebung des Verfahrens wird schon Ende Mai 2016 erwartet.

Björn Radeke (rechts) und Norbert Wolf sind froh, dass ihr Betrieb wieder in sichererem Fahrwasser ist.
Claudia Marsal Björn Radeke (rechts) und Norbert Wolf sind froh, dass ihr Betrieb wieder in sichererem Fahrwasser ist.

Björn Radeke und seinen Kollegen von der Reserv GmbH ist die Erleichterung anzumerken. Seitdem im Betrieb die Nachricht die Runde gemacht hat, dass die Sanierungsmaßnahmen zur Fortführung des Unternehmens und die Entschuldung greifen, geht den Mitarbeitern die Arbeit wieder leichter von der Hand. Die Zeit des Bangens um die Jobs steckt ihnen zwar noch in den Knochen.

"Aber jetzt kann es ja nur noch vorwärts gehen", kommentiert der Landschaftsgärtner die Information, dass die GmbH schon bis Ende Mai 2016 erfolgreich saniert sein wird. Dem voraus gegangen war die einstimmige Annahme des Insolvenzplanes durch die Gläubiger. Danach hatte das Amtsgericht Neuruppin das Papier bestätigt. Diese Zustimmung war eine wesentliche Voraussetzung für die Beendigung des Eigenverwaltungsverfahrens. Nur durch das Eigenverwaltungsverfahren hatte das überregional tätige Dienstleistungsunternehmen mit seinen 170 Angestellten innerhalb von acht Monaten gerettet werden können.

In den Wochen nach der Insolvenzeröffnung im Dezember 2015 hatte Düzel zusammen mit den Sanierungsexperten vom Berliner Beratungsunternehmen Buchalik Brömmekamp das 144-seitige Sanierungskonzept entwickelt und seither in Teilen umgesetzt.

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