Ergebnisse des Blitzmarathons liegen vor:

1770 Raser an einem Tag

Obwohl die 24-stündige Polizeiaktion angekündigt war, gab es in der Region ein wahres Blitzgewitter.

Mit einem 24-stündigen bundesweiten Blitzermarathon möchte die Polizei am selben Tag die Verkehrsteilnehmer für vorschriftsmäßige Fahrweise sensibilisieren.
Patrick Pleul Mit einem 24-stündigen bundesweiten Blitzermarathon möchte die Polizei am selben Tag die Verkehrsteilnehmer für vorschriftsmäßige Fahrweise sensibilisieren.

4,1 Prozent – das klingt zunächst recht harmlos. Doch hinter dieser Zahl verbergen sich 1770 Fahrzeugführer, die am Donnerstag beim Blitzmarathon allein in der Uckermark zu schnell gefahren waren und erwischt worden sind. Insgesamt wurden innerhalb dieser 24 Stunden langen Aktion der Polizei 43 .647 Fahrzeuge im Landkreis gemessen.

Einige der Temposünder hatten es scheinbar besonders eilig, wie es am Freitag von der Polizeidirektion Ost hieß. So wurde beispielsweise im Parsteiner Weg in Angermünde ein Autofahrer mit 103 Kilometern pro Stunde erwischt. Erlaubt waren, wie in Städten üblich, 50 km/h. Auf der Autobahn 20, beim Kreuz Uckermark, stellten die Beamten ebenfalls Lasermessgeräte auf. Der traurige Spitzenwert lag dort bei 173 Stundenkilometern, was satte 73 mehr als erlaubt sind.

In der Berliner Straße, wo Tempo 30 gilt, wurde ebenfalls geblitzt. Der Höchstwert lag dort bei 51 Kilometern pro Stunde. Neben Autobahnen standen beim Blitzmarathon am Donnerstag vor allem schutzwürdige Bereich wie die Umgebungen von Schulen, Kitas Krankenhäusern oder Pflegeheimen im Fokus der Polizeidirektion Ost.

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