Autoschieber gefasst:

22-Jähriger muss in Untersuchungshaft

Kurz vor der Grenze stellten Polizisten einer Spezialeinheit einen jungen Mann in einem gestohlenen BMW. Sie nahmen den Mann vorläufig fest und führten ihn dem Haftrichter vor.

Polizisten einer Spezialeinheit stellten in Schwedt einen 22-Jährigen, der in einem gestohlenen Auto Richtung Grenze fuhr. Eine Amtsrichterin erließ Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Autoschieber.
Joern Pollex Polizisten einer Spezialeinheit stellten in Schwedt einen 22-Jährigen, der in einem gestohlenen Auto Richtung Grenze fuhr. Eine Amtsrichterin erließ Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Autoschieber.

Ein 22-jähriger Mann aus Litauen muss sich jetzt vor einem deutschen Gericht wegen Autoschieberei verantworten. Nach Polizeiangaben hatten Beamte der Gemeinsamen Operativen Fahndung von Bundespolizei, Zoll und Polizeiinspektion Uckermark (GOF UM) den Mann am Mittwochabend in Schwedt gestellt, als er in einem BMW mit Aachener Kennzeichen in Richtung Bundesgrenze fuhr. Wie sich herausstellte, stand das Fahrzeug bereits seit dem 15. November in der Fahndungsliste der Polizei. Bei der Fahrzeugkontrolle entdeckten die Beamten Aufbruchspuren an dem Wagen.

Noch am Donnerstag wurde der junge Mann der Amtsrichterin in Schwedt vorgeführt. Sie erließ Haftbefehl. Anschließend wurde der mutmaßliche Autoschieber in Untersuchungshaft gebracht.

Nach Informationen der Polizei waren vor Tagen in Aachen mehrere Autos gestohlen worden. Schon am Montag konnten Fahnder in Altglietzen (Märkisch Oderland) einen Autofahrer stoppen, der mit einem dieser gestohlenen Wagen unterwegs war. Auch dieser Mann stammt aus Litauen.

 

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