Verteilerkasten angezündet:

260 Mieter stundenlang ohne Strom

Vandalen haben Sperrmüll im Robert-Schulz-Ring in Brand gesetzt. Die Feuerwehr konnte das Feuer zwar löschen. Doch es griff zuvor auf einen Verteilerkasten über.

Der angezündete Sperrmüll lag direkt neben dem Verteilerkasten.
Thomas Walther Der angezündete Sperrmüll lag direkt neben dem Verteilerkasten.

Gegen 6 Uhr war für viele Mieter des Robert-Schulz-Ring die Nacht vorbei. Die Luft roch am Donnerstag stark beißend. An Hausnummer 15 quoll pechschwarzer Rauch in die Höhe. Flammen schlugen neben dem Müllplatz hoch. Wo noch am Abend Sperrmüll lagerte, brannte es lichterloh. Die Feuerwehr hatte Mühe den Brand einzudämmen. Die Flammen griffen auch auf den dahinter stehenden Strom-Verteilerkasten über und vernichteten diesen.

Da die Feuerwehr nach Aussagen von Mietern erst mit Wasser löschte, kam es im Verteilerkasten zu einem Kurzschluss. Rund 260 Mieter aus 18 Hausaufgängen hatten nach dem Brand keinen Strom mehr. Bereits kurz nach dem der Brand bekämpft war, begannen Arbeiter der Stadtwerke, den abgebrannten Kasten auszutauschen. Nach ersten Prognosen sollten die Mieter ab Mittag wieder Strom haben. Inzwischen hat die Kriminalpolizie Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen.

Nachtrag: Laut Angaben der Prenzlauer Stadtwerke dauerten die Reparaturen am Verteiler nicht lange und die Mieter hatten ab circa 12.30 Uhr wieder Strom. Der Sachschaden wird auf 3800 Euro geschätzt.

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