Wetter zu schlecht:

50 Störche sterben

Schätzungsweise 50 Jungstörche zwischen Uckerland und Gramzow haben den Regen dieses Sommers nicht überlebt.

Der Nachwuchs bei den Nechliner Störchen ist spät dran
Monika Strehlow Der Nachwuchs bei den Nechliner Störchen ist spät dran, sollte längst das Fliegen üben. Hier warten sie, dass die Alten neues Futter bringen.

Für schätzungsweise ein halbes Hundert Storchenkinder im Altkreis Prenzlau endete der Dauerregen vom 25. Juni tödlich. In seiner Bilanz des Storchenjahres  macht Heino Hauf die anhaltenden Niederschläge an besagtem Dienstag verantwortlich für das große Sterben unter den Jungvögeln. So haben die Storchenpaare beinahe die Hälfte ihres Nachwuchses nicht aufziehen können.

"Die meisten werden in den Nestern ertrunken sein. Andere verklammen und nehmen dann kein Futter mehr an", schildert der Storchenbeauftragte des NABU-Ortsvereins Prenzlau die Situation. So werden im August aus dem großen Prenzlau-Revier nur noch 62 junge Adebare mit ihren Eltern nach Afrika aufbrechen. Im Vorjahr waren es noch 102.

 

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