Vogelgrippe:

5000 Geflügelhalter warten auf ein Signal

Doch die Zeichen auf Freigang für Hühner & Co. stehen nicht günstig. Nun greift eine neue Verordnung aus Potsdam.

Auf der Prenzlauer Ökostation dürfen auch die Hühner nicht ins Freie.
Monika Strehlow Auf der Prenzlauer Ökostation dürfen auch die Hühner nicht ins Freie.

Rund 5000 Geflügelhalter in der Uckermark warten dringend darauf, dass sie ihre Tiere wieder ins Freie lassen dürfen. Zwar ist der rigide Sperrbezirk drei Kilometer rund um Heinrichswalde nördlich der Uckermark aufgehoben worden, der vor rund vier Wochen nach der Entdeckung eines neuen Vogelgrippevirus rund um die Putenanlage verfügt wurde. Damit stehen die Geflügelhalter in Hansfelde und Wismar, Gemeinde Uckerland, nicht mehr unter strenger Quarantäne. Doch vor der nächsten Woche ist nach Information aus der Kreisverwaltung nicht damit zu rechnen, dass die Stallpflicht im Landkreis aufgehoben wird.

Etliche in Brätern und Kühltruhen gelandet

Schätzungsweise eine Million Stück Geflügel flatterten noch vor vier Wochen bei den Uckermärkern umher. Etliche werden in Brätern und Kühltruhen gelandet sein. Ihre Artgenossen müssen wohl noch tagelang auf den Freigang warten. Denn auch nach der Aufhebung des drei Kilometer Sperrgebietes bleiben der zehn Kilometer Bobachtungsradius und das 50 Kilometer große Restriktionsgebiet, das die gesamte Uckermark betrifft, bestehen. Selbst wenn in Mecklenburg-Vorpommern die Stallpflicht aufgehoben werden sollte, hat das brandenburgische Landwirtschaftsministerium neue Verfügungen getroffen. Demnach gilt die Aufstallpflicht einen Kilometer entlang von Wildvogeleinstandsgebieten sowie drei Kilometer rund um Regionen mit mehr als 20 000 Stück Geflügel.

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