Plötzlich ohne Wasser:

60 Haushalte von Wasserleitung getrennt

Nach einem Rohrbruch sind die Prenzlauer Stadtwerke fieberhaft dabei, das Leck in der Tiefe zu finden.

Gegen 16 Uhr sind sich Frank Schroeder, Conrad Linde und Detelf Anders sicher, wo in etwa zwei Meter Tiefe sich das Leck befindet.
Monika Strehlow Gegen 16 Uhr sind sich Frank Schroeder, Conrad Linde und Detelf Anders sicher, wo in etwa zwei Meter Tiefe sich das Leck befindet.

Wer will bei solcher Hitze schon ohne Trinkwasser bleiben? Knapp 60 Haushalte der uckermärkischen Kreisstadt sind seit dem Morgen von einem Rohrbruch in der Straße Am Igelpfuhl betroffen. Unmittelbar an einer Linde sickerte neben dem Gehweg Wasser aus dem Erdreich. Um in die Tiefe zu kommen, wurde die Hauptwasserleitung geschlossen. Der Baum musste gefällt werden.

Über Stunden suchten Männer der Stadtwerke Prenzlau nach dem Leck im Untergrund. Eine schweißtreibende, nicht ungefährliche Arbeit. Denn trotz halbseitiger Sperrung der Nebenstraße fuhr der Verkehr weiter durch das Wohngebiet. Nach vier Stunden hatte sich der Kleinbagger durch die halbe Straße gefressen, ohne die Ursache ausmachen zu können. Nach neun Stunden konnte endlich die undichte Stelle in einem Betonrohr ausgemacht werden. "Wir arbeiten heute so lange, bis das Leck wieder dicht ist", versicherte Monteur Frank Schroeder.

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