Billigparfüm:

Ärger mit billigen Düften

Unter dem Deckmantel der Seriosität wird auf Parkplätzen versucht, Billigparfum an die Frau oder den Mann zu bringen.

Polizeisprecher Gerald Pillkuhn warnt davor, auf der Straße billig Parfum von fliegenden Händlern zu kaufen.
cm Polizeisprecher Gerald Pillkuhn warnt davor, auf der Straße billig Parfum von fliegenden Händlern zu kaufen.

Welche Frau kann schon einem schönen Duft widerstehen, wenn dieser preiswert zu haben ist? Darauf mögen auch die „Damen“ setzen, über die sich zurzeit Einheimische beklagen. Bei der Polizei gingen mehrere Anzeigen ein, in denen Frauen vorwiegend aus dem osteuropäischen Raum vorgeworfen wird, mit billigem Parfum zu handeln. Dabei ist der Trupp fliegender Händler an mehreren Orten aufgefallen. „Im Schwedter Bereich gehen immer zwei bis drei Frauen über große Parkplätze und suchen sich gezielt ältere Personen aus“, schildert der Pressesprecher der Inspektion Uckermark, Gerald Pillkuhn. Dabei erweckten sie auf den ersten Blick nicht den Verdacht unredlichen Handelns. Wortreich und mit vielen Gesten bringen sie ihre überteuerte Ware an den Mann oder eben an die Frau.

In diesem Zusammenhang warnt Pillkuhn vor Leichtgläubigkeit. „In der Regel befinden sich in den Fläschchen minderwertige Wässerchen.“ Nicht umsonst würden sie für 20 bis 30 Euro unter teuer klingenden Namen angeboten. Darauf sollte niemand eingehen.