Nicht zu bändigen:

Aggressiver Bulle durch gezielten Schuss getötet

Ein 250 Kilo schweres, wild gewordenes Rind drohte zur ernsthaften Gefahr für Menschen zu werden. Ein Jäger wurde schließlich zu Hilfe gerufen.

Nicht immer sind Bullen so friedlich wie auf diesem Foto.             
countrypixel Nicht immer sind Bullen so friedlich wie auf diesem Foto.  

Beim Versuch, einen 250 Kilogramm schweren Bullen wieder einzufangen, der aus einem Stall auf ein Grundstück ausgebrochen war,  wurde ein Mann von dem Tier mehrfach angegriffen. Selbst mit Unterstützung weiterer hinzugezogener Personen gelang es ihm nicht, das gewichtige und aggressive Rind zu bändigen. Eine Annäherung an den Bullen war mit großen Gefahren verbunden, schilderte Kriminalhauptkommissar Ronny Sonnenburg aus der Polizeidirektion Ost auf Nachfrage des Uckermark Kurier. Außerdem drohte der Grundstückszaun durch den Bullen eingerissen zu werden, sodass ein Entweichen mit unkontrollierbaren Folgen sehr wahrscheinlich wurde.

Der herbeigerufene zuständige Amtstierarzt erteilte schließlich die Freigabe, den Bullen durch einen Jäger erschießen zu lassen. Eine mittels Blasrohr verabreichte Betäubung hätte bei der vorhandenen Aggressionsform des Tieres nach Einschätzung des Arztes seine Wirkung verfehlt. Unter Ausschluss jeglicher Gefährdung Dritter, wurde der Bulle letztendlich mittels eines gezielten Schusses aus dem Jagdgewehr getötet. 

Die Untersuchungen, warum das Tier sich so aggressiv zeigte, sind noch nicht abgeschlossen.

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