Solarmanufaktur:

aleo zieht Großauftrag aus der Türkei an Land

Die Solarmanufaktur musste im Frühjahr einen Neustart wagen. Nun brechen optimistischere Zeiten an. 20 000 Hochleistungsmodule sollen aus der Prenzlauer Produktionsstätte nach Anatolien geliefert werden.

Nach der Liquidation der aleo solar AG ist dieser Exportauftrag eines der ersten großen Geschäfte.
aleo solar Nach der Liquidation der aleo solar AG ist dieser Exportauftrag eines der ersten großen Geschäfte.

Mit einem Großauftrag für die Türkei vermeldet die aleo solar GmbH einen ersten Erfolg seit der Neugründung des Prenzlauer Solarunternehmens im Frühjahr 2014. aleo solar liefert insgesamt über 20 000 Module für vier Photovoltaik-Projekte mit einer Gesamtleistung von 5,8 Megawatt (MW) in die Türkei. Bisher liefert aleo solar vor allem Module für die Ausstattung von Wohnbauten und ähnlichen Gebäuden an europäische Partner. In der anatolischen Gebietshauptstadt Eskisehir soll nun eine der größten türkischen Anlagen auf dem Dach eines Gewerbebetriebes entstehen. Die Leistung beziffert das Unternehmen auf drei Megawatt (MW). Daneben werden zwei Dach-Anlagen mit jeweils 1,15 MW und  einem MW in Eskisehier gebaut. Außerdem entsteht im westanatolischen Izmir ein Freiflächen-Kraftwerk mit 650 Kilowatt Peak (kWp).

Über finanzielle Größenordnungen gibt es von aleo solar keine Information. Dennoch verbreitet Pressesprecherin Andrea Krug Optimismus: „Für uns ist es eines der ersten großen Geschäfte.“ Zur Erinnerung: Das 2001 gegründete Unternehmen gehört seit 2014 zur Sunrise Global Solar Energy Co. Ltd., einem Zellhersteller mit Sitz in Taiwan. Die übrigen Unternehmensteile der in Liquidation befindlichen aleo solar AG firmieren derzeit als AS Abwicklung und Solar-Service AG. Nur die ehemalige Prenzlauer Solarmanufaktur wird nicht liquidiert und besteht mit der aleo solar GmbH als eigenständiges Unternehmen weiter.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung