Sanierung in Schwedter Straße geglückt:

Alte Gemäuer zu neuem Leben erweckt

Nicht nur jene, die an den neu gestalteten Fassaden der Gründerszeitbauten an der Schwedter Straße (B 198) vorbeifahren sind neugierig, was sich im Inneren der Häuser verbirgt.

Das Interesse an der Besichtigung der sanierten Wohnungen in der Schwedter Straße war groß.
Jürgen Theil Das Interesse an der Besichtigung der sanierten Wohnungen in der Schwedter Straße war groß.

Im zweiten Weltkrieg wurde 85 Prozent der Häuser in Prenzlau zerstört. Vieles  unwiederbringlich. Umso größer die Freude bei vielen Kreisstädtern, dass es in der Schwedter Straße gelungen ist, nicht nur den Fassaden der altehrwürdigen Häuser neuen Glanz zu verleihen, sondern dahinter 27 Wohnungen einzurichten, die modernsten energetischen Ansprüchen genügen.

Über 60 Prenzlauerinnen und Prenzlauer nutzten so gerne die vom Uckermärkischen Geschichtsverein und der Wohnbau GmbH gebotenen Gelegenheit, die  Wohnungen zu besichtigen. "Sie zeigten sich sichtbar beeindruckt von dem Baufortschritt und der insgesamt sehr gut gelungenen Sanierung, die - trotz einiger denkmalpflegerischer Kompromisse - sicher als beispielgebend für brandenburgische Städte angesehen werden kann", berichtet Jürgen Theil, Vorsitzender des Geschichtsvereins. Bereits Ende November soll die offizielle Übergabe der für über fünf Millionen Euro sanierten Wohnungen erfolgen, bevor ab dem 1. Dezember dann die ersten Mieter einziehen werden, der Uckermark Kurier berichtete. Alle alle 27 Wohnungen vsind bereits vergeben.