Rettungseinsatz in Dauer:

Alter Mann aus prekärer Lage befreit

Das ist der Horror: Man stürzt in seiner Wohnung oder gerät in eine andere lebensbedrohliche Situation und niemand ist da, der helfen könnte. So erging es jüngst einem Rentner im uckermärkischen Dauer. Doch seine Altenpflegerin reagierte beispielhaft.

Feuerwehrleute im Einsatz. In Dauer mussten die Kameraden anrücken, um eine Tür zu öffnen.
Simon Voigt Feuerwehrleute im Einsatz. In Dauer mussten die Kameraden anrücken, um eine Tür zu öffnen.

Ein Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sorgte dieser Tage für Aufsehen in Dauer. Ein Pflegedienst hatte unverrichteter Dinge vor der Wohnung eines Patienten gestanden. Der alte Herr öffnete nicht, ignorierte selbst lang anhaltendes Klingeln und Klopfen.

„Da muss etwas passiert sein“, schlussfolgerte geistesgegenwärtig die zuständige Altenpflegerin. Da die Frau nicht im Besitz eines Hausschlüssels war, rief sie in Absprache mit ihrer Chefin die Polizei. Nur eine Türnotöffnung konnte hier Klarheit bringen.

Wie sich herausstellte, hatte sich der alte Mann wirklich in einer Notlage befunden, mehr wollte man aus Rücksicht auf die Privatsphäre des Patienten nicht sagen.

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