Fieberhafte Ermittlungen :

Angst vor einem "Feuerteufel" breitet sich aus

Geht in Prenzlaus Nachbarstadt ein Feuerteufel um? Nachdem kürzlich in der Prenzlauer Straße ein Gebäude gebrannt hat, wird die Feuerwehr nun zum Großeinsatz in die Angermünder Puschkinallee 9 gerufen.

Als die Feuerwehr in der Puschkinstraße 9 anrückte, brannte der Dachstuhl schon lichterloh.
R.Mundzeck Als die Feuerwehr in der Puschkinstraße 9 anrückte, brannte der Dachstuhl schon lichterloh.

Als Stadtbrandmeister Jürgen Duckert mit knapp 50 Frauen und Männern der Angermünder Feuerwehr  eintraf, brannte der Dachstuhl  des alten Fachwerkhauses in der Puschkinallee 9 schon lichterloh. "Als wir ankamen, brach im Haus schon die Zwischendecke durch", berichtet Duckert von der so genannten hohen "Brandlast" des alten Gebäudes: viel Holz und Lehmwände, bei denen die Flammen leichtes Spiel haben. Zudem fehlte eine Brandmauer, die das Übergreifen auf das gesamte zweigeschossige Gebäude hätte verhindern können. So hatten die Kameraden kaum eine Chance, im Inneren zu löschen. Sie konzentrierten sich darauf, ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern.

Der Verkehr musste auf der B 198 für zwei Stunden gesperrt werden. 

Inzwischen geht in der Region in und rund um Angermünde die Angst vor einem "Feuerteufel" um. Hatte es doch fast zur selben Uhrzeit zwei Sonntage zuvor schon einmal gebrannt: in einem leerstehenden Gebäude in der Prenzlauer Straße. Damals mussten sogar die Bewohner eines Nachbarhauses evakuiert und in einem Notzelt untergebracht werden.

 Die hohen Temperaturen in der Brandruine verhinderten Montag vorerst die Spurensuche in der aktuellen Brandruine. Doch die Spezialisten der Polizei und Kriminaltechniker wollen zügig zur Brandursache und möglichen Brandstiftern ermitteln..

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