Eltern sind in Sorge:

Angst vorm schwarzen Transporter

Im Wohngebiet Igelpfuhl sind Eltern in Sorge. Mehrere Kinder der dortigen Grundschule hatten zu Hause berichtet, dass die Polizei da war und vor einem Mann im Auto gewarnt haben soll. Die Schule schweigt. Aber die Polizei redet Klartext.

An dieser Stelle am Eingang des Robert-Schulz-Rings soll sich der Vorfall zugetragen haben.
Melanie Zimmermann An dieser Stelle am Eingang des Robert-Schulz-Rings soll sich der Vorfall zugetragen haben.

Anna P. (Name geändert) ist beunruhigt. Ihre Tochter hatte nach dem Hortbesuch erzählt, dass die Erzieher sie angewiesen hätten, nicht mehr allein nach draußen zu gehen, sondern nur noch in Gruppen. „Einige Kinder aus der vierten Klasse sollen angesprochen worden sein aus einem schwarzen Transporter.“ Auch andere Eltern haben etwas läuten gehört. Doch die Schule schweigt. Erhellung gibt erst die Antwort der Polizeidirektion Ost. Die versichert, dass es weder einen Übergriff noch eine sexuelle Belästigung gegeben hat. Das besagte Geschehen datiert bereits auf den 17. Februar 2016 zurück. An diesem Tag war gegen 12.30 Uhr zwei Mädchen auf den Weg nach Hause in Höhe der Gaststätte „Eisbär“ ein Mann in einem schwarzen Pkw aufgefallen. „Er soll die Scheibe heruntergelassen haben. Ob er etwas gesagt hat, konnten die Mädchen nicht verstehen, denn sie waren bereits losgerannt“, so Sprecherin Bärbel Cotte-Weiß.

Der zuständige Revierpolizist sei mit der Schulleitung in Kontakt getreten und habe persönlich vor den Schülern gesprochen. „Sie wurden dazu angehalten, nicht an haltende Fahrzeuge heranzutreten und am besten wegzulaufen.“ Was der Mann, dessen Aussehen nicht näher beschrieben werden kann, eigentlich wollte, bleibt offen. Es besteht weiter ein enger Kontakt zwischen Schule und Polizei.“ Das Ordnungsamt der Stadt hat seine Mitarbeiter ebenfalls für den Vorfall sensibilisiert.