Einfallsreich, aber verboten:

Anzeigen wegen kreativem Autotransport

Auf einem Rastplatz an der Autobahn 11 erwischten Polizisten drei Männer. Den Wagen, in dem sie unterwegs waren, hatten sie zwar nicht gestohlen. Dafür haben sie sich anders strafbar gemacht.

Zweimal wurden die Männer von der Polizei gestoppt. Beim zweiten Mal war ihre Fahrt beendet.
Marius Becker Zweimal wurden die Männer von der Polizei gestoppt. Beim zweiten Mal war ihre Fahrt beendet.

Im Grunde hätte es nur ein ganz normaler Autokauf sein können. Doch den haben sie drei Männer selbst regelrecht versaut. Auf einem Rastplatz an der Autobahn 11 machten sie eine Pause, als sie durch die Uckermark fahren wollten. Die Polizei kontrollierte ihren Ford Transit mit bayrischem Kennzeichen. Das Legale daran: der 19-jährige hatte den Kleintransporter zuvor in Bayern gekauft. Das Illegale: Die Kennzeichen stammen von einem Opel Astra aus Bitterfeld, hieß es am Freitag von der Polizei.

Der Grund, weshalb der Mann die Nummernschilder gestohlen hatte, war eher pragmatischer Natur. In Sachsen-Anhalt wurde er bereits von der Polizei angehalten, weil er den Ford auf einem Anhänger transportierte, aber damit das zulässige Gesamtgewicht überschritt. Die Weiterfahrt wurde untersagt, so die Polizei. Um eben doch weiterfahren zu können, wurden die Kennzeichen des Opel Astra gestohlen. Dafür gibt es von der Polizei nun Anzeigen wegen Diebstahls, Kenzeichenmissbrauchs und Fahren ohne Haftpflichtversicherung –der Transporter war nicht versichert.

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