Fortschritt an der Bundesstraße 198:

Asbest bremst Bauarbeiter aus

Trotz schwierigen Untergrundes hatten die Bauarbeiten auf der B198 zwischen Prenzlau und Neubrandenburg hoffnungsvoll begonnen. Jetzt verzögert sich der Ausbau.

Solange die mit Asbest verseuchten Erdwälle (links) auf der Baustelle liegen, darf dort nicht weitergearbeitet werden.
Monika Strehlow Solange die mit Asbest verseuchten Erdwälle (links) auf der Baustelle liegen, darf dort nicht weitergearbeitet werden.

Der Brandenburgische Landesbetriebes für Straßenwesen hatte angesichts des schwierigen Baugrundes einige Unwägbarkeiten nicht ausgeschlossen. Doch mit dem Asbestschutt, der in den Böschungen gefunden wurde, hatten sie nicht gerechnet. Obwohl das nach den Worten von Bauaufseher Andreas Barnekow nicht so ungewöhnlich sei. Trotzdem hatte auch er nicht mit diesen Mengen auf dem ersten Bauabschnitt auf der B198 zwischen Prenzlau und Neubrandenburg gerechnet. "Rund 1500 Kubikmeter sind bisher zusammengekommen und zwischengelagert."

Jetzt hat der Landkreis Uckermark zu entscheiden, auf welcher Sonderdeponie sie entsorgt werden dürfen. So lange liegen die zu Wällen aufgeschütteten asbestverseuchten Erdhügel auf der Baustellenstrecke. Das schränkt die Bewegungsfreiheit der Firmen ein. Insgesamt veranschlagt der Landesbetrieb drei Jahre für die Runderneuerung der B198 zwischen Holzendorf und Wolfshagen - unter Vollsperrung. Wann mit den Asphaltarbeiten begonnen werden kann, wird zurzeit geprüft.

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