Starke Polizeipräsenz:

Asyl-Protest verläuft friedlich

Die AfD demonstierte in Prenzlau gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Die Antifaschistische Initiative Eberswalde hielt ihrerseits mit einer Mahnwache dagegen. Durch starke Polizeipräsenz konnte eine direkte Konfrontation verhindert werden.

AfD-Sympathisanten versammelten sich am Sonnabend auf dem Prenzlauer Marktberg, um ihren Unmut über die Asylpolitik der deutschen Bundesregierung kundzutun.
Ivonne Hackbarth AfD-Sympathisanten versammelten sich am Sonnabend auf dem Prenzlauer Marktberg, um ihren Unmut über die Asylpolitik der deutschen Bundesregierung kundzutun.

Ein Großaufgebot an Polizei bezog am Sonnabend Position auf dem Prenzlauer Markberg. Die Alternative für Deutschland (AfD) hatte für den Abend eine Kundgebung angekündigt, um gegen die deutsche Asylpolitik zu protestieren. Hauptredner vor den rund 350 Demonstrationsteilnehmern waren der Schweriner AfD-Kreischef Thomas de Jesus Fernandez und AfD-Landtagsabgeordneter Andreas Kalbitz. Außerdem trat ein „besorgter Prenzlauer“ ans Mikrofon, der allerdings seinen Namen nicht preisgeben wollte.

Aussagen wie beispielsweise „Asyl ist kein Selbstbedienungsladen“ und „Wir holen uns unser Land zurück“ wollten die Mitstreiter der Antifaschistischen Initiative Eberswalde (alfie) nicht unwidersprochen stehen lassen. Sie hatten zu einer Gegenveranstaltung an der Marienkirche aufgerufen und rund 50 Uckermärker mobilisiert. 

Die beiden Versammlungen auf dem Marktberg und an der Kirche verliefen friedlich. Die Taktik der Polizei ging auf. Die Einsatzkräfte konnten mit ihrer starken Präsenz einen gewaltsamen Zusammenstoß der beiden Seiten verhindern.

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