Unterkünfte an Kapazitätsgrenze:

Asylbewerberheime werden erweitert

Allein am Montag kamen 22 Menschen in die Uckermark. Bis Jahresende sollen es über 1400 werden. Um die Flüchtlinge unterzubringen, sucht die Kreisverwaltung nun weitere Standorte dafür.

Landrat Dietmar Schulze und die Verwaltung sind in Gesprächen mit den Kommunen, um weitere Standorte zu finden.
Benjamin Vorhölter Landrat Dietmar Schulze und die Verwaltung sind in Gesprächen mit den Kommunen, um weitere Standorte zu finden.

Ursprünglich sollte die Uckermark in diesem Jahr 842 Asylbewerber aufnehmen. Bis Jahresende werden auf den Landkreis nun jedoch 1416 Flüchtlinge verteilt, sagte Landrat Dietmar Schulze (SPD) im Interview mit dem Uckermark Kurier. Am Montag waren es 22. Eine große Herausforderung, so Schulze: "Wir haben nur noch drei Monate Zeit, um beinahe doppelt so viele Flüchtlinge aufzunehmen, wie ursprünglich geplant war."

Die Uckermark stoße nun an ihre Grenze. Es gebe einen Notfallplan, falls die Kapazitäten in den Asylbewerberheimen nicht mehr ausreichen sollten, erklärte der Landrat. Dann – so weit kam es bisher nicht – könnten Flüchtlinge in Turnhallen untergebracht werden. "In Templin haben wir vor, den Standort zu ertüchtigen und ein weiteres Haus neben dem jetzigen Wohngebäude zu einem Heim umzubauen. Außerdem soll auf dem Hof ein Container aufgestellt werden. Darüber hinaus sind wir mit den Kommunen im Gespräch, um weitere Standorte zu finden." In Prenzlau sollen zwei Container neu aufgebaut werden.

Das vollständige Interview lesen Sie hier.

 

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