Autozulieferer investiert 21 Millionen Euro:

Auferstanden aus Ruinen

Was bedeutet der Neustart beim Autoteilezulieferer Boryszew für Prenzlau? Das will die Firma nächste Woche der Öffentlichkeit erklären.

Bei dem Brand wurde der Betrieb fast komplett zerstört.
Claudia Marsal Bei dem Brand wurde der Betrieb fast komplett zerstört.

Die Firma Boryszew ist nicht erst seit dem verheerenden Brand vom April diesen Jahres in aller Munde. Aber ab diesem Zeitpunkt bangte wohl auch der letzte Prenzlauer mit dem Autoteilezulieferer. Es wäre nicht auszudenken gewesen, hätte das Unternehmen seine Niederlassung nach dem Inferno dichtgemacht. Aber damit zu rechnen war schon, schließlich hatten die Flammen damals fast die gesamte Fabrik zerstört.

Rettungspaket ist geschnürt

Die Betriebsleitung hielt allerdings Wort und brachte ein riesiges Rettungspaket auf den Weg. Was das für Prenzlau bedeutet, soll am Dienstag, dem 15. Dezember, ab 18 Uhr in einer öffentlichen Informationsveranstaltung geklärt werden. Sie findet in der Aula des Gymnasiums am Seeweg 6 statt. Hier werden Vertreter der Firma über Arbeitsplätze, Betriebsabläufe und Sicherheitskonzept informieren. Die Investition beläuft sich auf 21 Millionen Euro. In einer Fabrikhalle von 15 000 Quadratmetern ist eine technologisch moderne Fertigstraße für die Galvanisierung von Plastikteilen geplant. Produktionsbeginn soll bereits Ende 2016 sein.

 

 

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