Unfall auf A 11:

Auto kracht in die Leitplanke

Ein 63-jähriger Pkw-Fahrer wollte einen Aufprall mit dem Wagen vor ihm vermeiden. Er zog das Lenkrad zur Seite. Das hat Folgen.

Obwohl er mit seinem Wagen auf der Autobahn frontal in die Leitplanke krachte, blieb er unverletzt.
Melanie Zimmermann Obwohl er mit seinem Wagen auf der Autobahn frontal in die Leitplanke krachte, blieb er unverletzt.

Großes Glück hatte am Dienstagvormittag ein Kraftfahrer auf der Autobahn 11. Der 63-Jährige war mit seinem Wagen in Richtung Berlin unterwegs, um dort seine Tochter zu besuchen. Plötzlich verlor er die Kontrolle über seinen Wagen und prallte frontal gegen die Mittelleitplanke. Laut einem Beamten der Autobahnpolizei Bernau soll sich der Mann auf der rechten Spur befunden haben, als der Autofahrer vor ihm aus unerfindlichen Gründen abgebremst habe. Der Rentner habe ebenfalls auf die Bremse getreten und versucht, einen Auffahrunfall zu vermeiden. Dabei sei er jedoch ins Schlingern geraten. „Das Auto krachte in die Mittelleitplanke und wurde durch den Aufprall wieder herausgeschleudert“, schilderte der Polizeibeamte.

Anschließend habe sich der Pkw gedreht und sei entgegengesetzt der Fahrbahnrichtung am rechten Straßenrand zum Stehen gekommen. Glücklicherweise sei der 63-Jährige nicht verletzt. Vorsorglich wurde er zur Untersuchung ins Krankenhaus gefahren. Die Polizei musste für die Bergung des Unfallfahrzeugs einen Teil der rechten Fahrspur vorübergehend sperren. Die Beamten schätzen den entstandenen Sachschaden auf rund 4000 Euro.