Sprengung steht bevor:

Autobahn 11 am Donnerstagvormittag voll gesperrt

Auf erhebliche Einschränkungen müssen sich Fahrzeugführer am 23. April im Bereich der Uckermark gefasst machen.

Wieder einmal muss im Bereich der Autobahn A 11 Fundmunition vor Ort gesprengt werden. Am 23. April kommt es dabei zu erheblichen Verkehrseinschränkungen.
Monika Strehlow Wieder einmal muss im Bereich der Autobahn A 11 Fundmunition vor Ort gesprengt werden. Am 23. April kommt es dabei zu erheblichen Verkehrseinschränkungen.

Wieder einmal wurden entlang der Autobahn 11, Nähe Schmölln,  gefährliche Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkrieges entdeckt. Fundmunition, deren Zustand so bedenklich ist, dass sie am Donnerstagvormittag vor Ort gesprengt werden soll. Dazu muss die A 11 zwischen Kreuz Uckermark und der Anschlussstelle Penkun am 23. April zwischen 10 und 10.45 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt werden, erfuhr der Uckermark Kurier vom Autobahnmeister Lars Kähler. Besonders prekär: auf Grund der Lage der Sprengstelle ist auch die L 25 zwischen Grünz und Schmölln von der Vollsperrung betroffen, so dass diese nicht als Umleitungsstrecke dienen kann.

Weiträumige Umfahrung empfohlen

Kähler empfiehlt Verkehrsteilnehmern, die terminlich gebunden sind, eine weiträumige Umfahrung. Möglich ist beispielsweise, die A 11 bei Penkun zu verlassen, um dann die B 113 in Richtung Pasewalk beziehungsweise Schwedt zu nutzen. Je nach Fahrziel kann dann über die B 166 die A 11 in Richtung Berlin erreicht werden oder über die B 104 die A 20 in Richtung Lübeck.

Wer am Donnerstagvormittag in Richtung Stettin unterwegs ist, der sollte frühstmöglich die B 198, B 2 bzw. B 113 über Angermünde - Schwedt - Gartz zur A 11 ansteuern. Alternativ: die Strecke über die A 20 bis Pasewalk Süd, dann über die B 109 und B 104 zum Grenzübergang in Linken.

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