Verfolgungsjagd:

Autodieb rettet sich mit Sprung ins Wasser

An der ehemaligen Grenze nach Polen gab es am Donnerstag eine Verfolgungsjagd, wie sie im Drehbuch eines Actionfilms stehen könnte.

Gegen um 3.25 Uhr kontrollierten Beamte der gemeinsamen operativen Fahndungseinheit Uckermark, bestehend aus Zoll, Landes- und Bundespolizei, ein Fahrzeug.
Joern Pollex Gegen um 3.25 Uhr kontrollierten Beamte der gemeinsamen operativen Fahndungseinheit Uckermark, bestehend aus Zoll, Landes- und Bundespolizei, ein Fahrzeug.

Es war am frühen Mittwochmorgen, als Beamte auf der Bundesstraße 166 routinemäßig einen Pkw Mazda kontrollieren wollten. Der Fahrer bekam mit der Angst zu tun und wendete am Grenzübergang Schwedt. Er raste, verfolgt von den Beamten, mit erhöhter Geschwindigkeit wieder ins Stadtgebiet zurück. Minuten später wurde das Auto verlassen aufgefunden. Der Fahrzeugführer war zuvor aus dem Mazda gesprungen, in Richtung Fluss geflüchtet, durchschwamm diesen und verschwand in der Dunkelheit. Auch durch den Einsatz eines Bundespolizeihubschraubers und eines Diensthundes konnte die Person nicht mehr aufgefunden werden.

Die Angst war nicht unbegründet, wie sich bei der Überprüfung der Fahrzeugdaten herausstellte. Der Mazda CX 3 war bei der Polizei in Potsdam als gestohlen gemeldet worden.

 

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