Verkehrskontrolle widersetzt:

Autofahrer flüchtet, weil er nicht pusten will

Ein 26-Jähriger denkt gar nicht dran, bei einer Verkehrskontrolle ins Röhrchen zu pusten. Er drückt aufs Gaspedal. Weit kommt der Autofahrer aber nicht. Nun schaut er richtig in die Röhre.

Den Anblick hätte sich ein Schwedter sparen können, wäre er gleich rechts ran gefahren.
Jan Woitas/dpa Den Anblick hätte sich ein Schwedter sparen können, wäre er gleich rechts ran gefahren.

Das hätte ein Mann aus Schwedt auch einfacher haben können. In der Nacht von Sonntag auf Montag wollten ihn Polizisten in der Berliner Straße eigentlich nur zu einer Verkehrskontrolle heraus winken. Das passte dem 26-Jährigen scheinbar überhaupt nicht. Er versuchte sein Glück und flüchtete.

Weit ist er allerdings nicht gekommen. nach einer kurzen Verfolgung konnte ihn die Polizei einholen. Zunächst fanden sie nur das verlassene Auto auf. Nicht weit davon entfernt entdeckten sie kurz darauf den Fahrer. Dass die Beamten den Richtigen erwischt haben, konnte der junge Mann nicht abstreiten: Er hatte den passenden Wagenschlüssel in der Tasche.

Die Polizisten ließen den Abtrünnigen pusten: 1,73 Promille. Nun muss der Flucht-Fahrer sich wegen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr verantworten. Das Auto wurde vorerst zur Spurensicherung einbehalten. Seinen Führerschein wird der junge Schwedter auch nicht so schnell wiedersehen, so die Polizeidirektion Ost.

 

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